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Die besten Quellen für kostenfreie und kommerzielle Schriften

Vorschaubild eines Blogbeitrags von Niklas Christensen (Grafikdesigner und Webdesigner in Kiel, Neumünster, Hamburg, Lübeck, Hannover bis Duisburg und Hildesheim) zum Thema kommerzielle und kostenfreie Schriften

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Schriften sind teuer. Teilweise sogar so teuer, dass man pro Schriftschnitt zwischen 20,00 und 500,00 € ausgeben kann, um die Nutzungsrechte für verschiedene Medien und Kanäle zu erwerben. In diesem kleinen Artikel zeige ich euch, auf welcher Seite ihr kostenfreie und kommerziell nutzbare Schriften bekommt. Und das ganz ohne Sorgen um Lizenzbestimmungen.

#transparenz – Dieser Artikel ist werbefrei und wird von keinem Unternehmen unterstützt oder gesponsert. Verlinkungen auf externe Seiten dienen ausschließlich der vereinfachten Navigation oder als Verweis auf weiterführende Informationen.

Der oder die Eine oder Andere hat es sich bestimmt bereits gedacht: Hier geht es um Google Fonts – einem Dienst zur Suche von Schriften. Eine komplette Font-Datenbank; alle kommerziell frei verwendbar und dazu kostenlos zum Herunterladen. Wenn man persönlich über die 1-2 Nachteile hinwegsehen kann, bietet diese Webseite die perfekte Lösung an, um schnell und ohne sich Sorgen machen zu müssen eine ansprechende Schrift zu finden.

Die Vorteile überwiegen

Fangen wir mit dem Umfang an. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels hat Google Fonts ganze 992 Schriftfamilien gelistet. Davon haben immerhin drei Familien mehr als drei unterschiedliche Schriftschnitte (Bold, Light, etc.). Hinzu kommt die einfache Suche und Sortierung. So ist es möglich nach Kategorien und verfügbaren Sprachen zu suchen und dies dann zusätzlich nach Styles, wie zum Beispiel der Schriftdicke oder Anzahl der Schriftschnitte, zu spezifizieren. Außerdem sind mittlerweile einige Variable-Fonts verfügbar. Diese sind besonders spannend, da diese keine klassische vordefinierte Dicke vorweisen, sondern selbst individuell angepasst werden können. Außerdem kann natürlich auch ein Beispielsatz oder Wort definiert werden, sodass dieser in jeglichen Schriftarten angezeigt wird, sodass man direkt und visuell die richtige Schrift auswählen kann.

Aber seht einfach selbst und probiert es aus: https://fonts.google.com/ 
Auch der Blog ist oft einen Blick wert: https://design.google/library/google-fonts/

Es gibt auch Nachteile:

1. Google Fonts ist kein Geheimtipp. Zahlreiche Grafik- & Webdesigner sowie Unternehmen greifen weltweit auf diese Quelle zurück. Eine Schriftart wie z.B. die Open Sans oder die Roboto findet man überall wieder. Wenn man als Unternehmen eine entsprechende Schrift für beispielsweise ein Logo verwendet, geht die Individualität und der Wiedererkennungswert verloren. Das wohl beste Beispiel hierfür ist NETFLIX (hier im Detail nachzulesen – t3n.de). Konzerne oder große Unternehmen haben sogar meistens eigens entwickelte Hausschriften.  Kostenpflichtige Schriften, wie man sie z.B. auf myfonts.com erhält, sind daher für die Corporate Identity von Unternehmen besser geeignet – wenn das entsprechende Budget vorhanden ist. 

2. Es ist zwar bequem die Schriften von den Google Servern auf der eigenen Webseite einzubinden, entspricht jedoch nicht der gesetzlichen Grundlage der DSGVO, da hierbei Daten der Nutzer ungefragt an Google übermittelt werden. Dies kann man jedoch verhindern, indem die Fonts auf dem eigenen Server gehostet und eingebunden werden.